Das Festkomitee 2011
Zwecks Förderung des Tourismus soll das Image einer Kleinstadt
aufpoliert werden. Kurzerhand wird ein Stadtspektakel beschlossen und
ein Festkomitee gegründet. Dafür wird ein scheinbar historisch belegtes,
jedoch völlig unbekanntes Helden-Duo der Stadtvergangenheit bemüht. Ein
Festspiel mit Umzug wird geplant. Allein, die Umsetzung erweist sich
als schwieriger als gedacht. Nicht zuletzt wegen der unterschiedlichen
und zuweilen störrischen Mitglieder des Komitees, welche ungebremst
aufeinander prallen. Schliesslich enden die turbulenten Vorbereitungen
im kompletten Chaos und das Festspiel entwickelt eine unvorhergesehene
Eigendynamik. Rasant, turbulent und ironisch nimmt Ayckbourn, ein
Meister der britischen Farce, die Schwächen der Kleinbürger
augenzwinkernd aufs Korn. Die zum Teil schrulligen Charaktere der
Protagonisten machen das Stück zur Gesellschaftsstudie der besonderen
Art. (Lilo Lévy)
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Der Fels Das Fest Der Fluss 2010
Anlässlich ihres 25.jährigen Bestehens stellt die Theatergruppe Burgdorf ihre Stadt in den Mittelpunkt ihrer neuen Produktion „Der Fels. Das Fest. Der Fluss.“
Aus dem Blickwinkel der Spielenden entstand ein vielschichtiges Bild einer Stadt die sich im Umbruch befindet. Mit pointierten, schrägen und heiteren Aussagen. Vorgängig nachgefragt und aufs Papier gebracht vom Berner Autor Beat Sterchi. Mit unterschiedlichsten Stilmitteln inszeniert durch die neue TGB Regisseurin Ursina Greuel. Kurz: ein Stück das amüsiert, gleichzeitig irritiert, und garantiert niemanden kalt lässt.
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Holzer's Peepshow 2008/2009
Eine heile Welt bricht unter dem Druck der materiellen Not zusammen.
Die Bauernfamilie Holzer, sesshaft auf einem kleinen Hof, der nicht mehr genug abwirft, verloren zwischen wohlgenährtem Unterland und luxuriösen Kurorten, wagt einen Schritt in die prosperierende Zukunft. Bauer Holzer, ein alternder Landwirt mit zu wenig Arbeit und zuviel Freizeit, muss feststellen, dass mit einer einzigen Kuh kein grosser Staat zu machen ist.
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Eiger, Mord und Jungfrau 2006
Der viel beachtete Kriminalroman «Eiger, Mord und Jungfrau» vom Oberburger Arzt Paul Wittwer greift das heute in der Schweiz strengstens geregelte Thema des Organhandels auf. Beat Sterchi hat für die TGBurgdorf eine eigene Dramatisierung der Vorlage vorgenommen und den Konflikt der Forschung mit Organen und des Organhandels ins Zentrum seines Theaterstücks gestellt.
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Der Tod und das Mädchen 2004
Ein Politthriller von Ariel Dorfman
"... dem Politthriller wird eine neue Dimension hinzugewonnen: die eines Dramas über sexuelle Gewalt, eines Dramas auch über die Liebe und ihre Wunden. Und unversehens sitzt der Zuschauer auf der Geschworenenbank. War er's, war er's nicht? Was ist die Unschuldsbeteuerung eines Mannes wert, der einer Vergewaltigung angeklagt wurde? Was ist die Erinnerung einer traumatisierten Frau wert? Ist die Stimme ein Indiz? Können Erinnerungen täuschen?" (Matthias Matussek, "Der Spiegel")
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Yvonne, die Burgunderprinzessin 2004
von Witold Gombrowicz
Prinz Philippe, der verwöhnte Thronfolger eines fiktiven Königreichs Burgund, verlobt sich aus einer Laune heraus mit Yvonne, einem abstossend hässlichen Mädchen aus dem Volk. Der Hof ist schockiert, zeigt sich aber, um einen Skandal zu vermeiden, vorerst mit der Wahl des Prinzen einverstanden. Doch das apathische Verhalten der zudem meist stummen Yvonne wird vom König, der Königin und dem ganzen Hofstaat als peinliche Provokation empfunden. Der Schein der Würde, der Majestät und Überlegenheit muss gewahrt werden, die bestehenden Konventionen müssen erhalten bleiben. Nur ein „Mord von oben“ kann den Hof von der unerwünschten Person befreien.
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Das Mädchen am Ende der Strasse 2002
Ein Thriller
Original: (The little Girl who lives down the lane)
"Kommen Sie und lernen Sie Rynn kennen. Geniessen Sie eine schöne heisse Tasse
Earl-Grey-Tee und Mandelplätzchen mit ihr. Aber seien Sie vorsichtig! Versuchen Sie nicht,
in den Keller zu gehen oder zu viele Fragen zu stellen! " Laird Koenig
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So eine Liebe 2001
Original: Taková láska aus Prag 1957
Auf der Theaterbühne findet eine imaginäre Gerichtsverhandlung statt. Anhand von Zeugenaussagen und Rückblenden versucht der Richter, bzw. die "Frau im Talar" die Ursachen und zum Teil sehr persönlichen Beweggründe aufzudecken, die zum Tod der jungen Jurastudentin Lida M. geführt haben.
Sind die auf der Anklagebank sitzenden Personen schuldig, mitschuldig oder nicht schuldig? Die Urteilssprechung überlässt der Richter, bzw. die Richterin am Ende dem Publikum.
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Diebe, Damen, Diplomaten 94/95
Bist du's Amphitryon? 1993/94