Eiger, Mord und Jungfrau 2006
Der viel beachtete Kriminalroman «Eiger, Mord und Jungfrau» vom Oberburger Arzt Paul Wittwer greift das heute in der Schweiz strengstens geregelte Thema des Organhandels auf. Beat Sterchi hat für die TGBurgdorf eine eigene Dramatisierung der Vorlage vorgenommen und den Konflikt der Forschung mit Organen und des Organhandels ins Zentrum seines Theaterstücks gestellt.
Inhalt
Grossenbacher, ein reicher Kunsthändler und Patient, wartet auf seine Niere. In der Privatklinik Eiger in Bern besteht die Möglichkeit, sich eine zu kaufen. Die Versorgung ist zwar nicht ganz legal, aber wer den richtigen Preis bezahlt und schweigt, der kann sich sein Organ leisten. Diejenigen, die zu viel wissen, schauen weg oder werden aus dem Weg geschafft ...
«Wo heit dr diä Nierä? Fürä mit derä Nierä! Ig wott diä Nierä! Härä mit dere Nierä! Ig han es Rächt uf diä Nierä! Herr Dokter! Häre mit dere Nierä! Dir heit ä Nierä! Dir heit immer ä Nierä! Es chunnt nume druf a wär se wott! Härä mit dere Nierä!»
Autoren:
Paul Wittwer
1959 im Emmental geboren und aufgewachsen. Hat sich nach seinem Medizinstudium und der Ausbildung zum Allgemeinmediziner mit seiner Familie in Oberburg bei Burgdorf niedergelassen. 2002 erhielt er für seinen Kurzkrimi "Ruhe sanft" an den Krimitagen Burgdorf den 3. Preis. Mit seinem ersten Kriminalroman "Eiger, Mord und Jungfrau", gelang ihm 2004 der Sprung direkt in die Bestsellerliste. Mit zunehmender Lust schreibt er seit ein paar Jahren mehr als ihm von Berufes wegen abverlangt wird.
Beat Sterchi
1949 in Bern geboren, wanderte 1970 nach Kanada aus. Er studierte in Vancouver Anglistik. Studierte weiter in Montreal. Unterrichtete dort Deutsch am Goetheinstitut und begann hauptberuflich zu schreiben. Nach der Publikation von "Blösch" verbrachte er 10 Jahre in einem kleinen Dorf in Spanien. Heute lebt er als freier Autor in Bern. Er schreibt Prosa, Reportagen, Kolumnen, Hörspiele und für das Theater. Sein durch das Theater Biel Solothurn uraufgeführtes Stück „Annebäbi im Säli“ wurde zu einem der grossen Erfolge der vergangenen Theatersaison. Seine Arbeit wurde verschiedentlich ausgezeichnet: Zuletzt 2003 mit dem Welti-Preis für das Drama, 2004 mit einem Buchpreis des Kantons Bern, 2005 mit dem Prix Suisse der SRG und 2006 mit dem Hermann Herzer Preis.
| Regie: | Reto Lang |
| Assistenz: | Therese Sauser |
| Bühnenbild / Dramaturgie: | Heinz Egger |
| Musik: | Mats Küpfer |
| Kostüme: | Christina Wenger |
| Bühnentechnik: | Fritz Steiner / Peter Schläfli |
Besetzung:
| Doris Knecht | Marie Louise van Laer |
| Dr. Laura Saurer | Barbara Schmutz |
| Dr. Margrit Ackermann | Lilo Levy |
| Dr. Petra Schweizer | Imke Dörfel |
| Schwester Margrit | Selina Burri |
| Schwester Andronika | Enriketa Bala |
| Veronika Bühler | Ursina Stoll |
| Karin Kneubühler | Helga Zbinden |
| Dr. Franco Weber | Hans Rudolf Kummer |
| Professor Weigert | Ruedi Schütz |
| Dr. Adrian Zimmer | Hubert Marbacher |
| Dr. Heiner Zurflüh | Ulf Hasselgren |
| Hans Bühler | Rolf Bürki |
| Hermann G. Grossenbacher | Kuno Jaeggi |





