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Eine Tragikomödie von Coline Serreau

... doch in der Familie Hase ist langsam aber sicher nichts mehr gut. Die Söhne stellen sich als verkappte Terroristen heraus, die Töchter werden der Ehe überdrüssig oder wollen sie gar nicht erst antreten, der Jüngste fliegt vom Gymnasium und der Vater verliert seine Arbeit. Nur die Mutter verhindert den Absturz und vermag das Ganze im Rahmen zu behalten und die Kulisse der gutbürgerlichen Familie aufrechtzuerhalten.

Das Stück ist eine Metapher auf unser Harmoniebedürfnis in einer unharmonischen Welt. Es zeigt, dass sich letztendlich die Probleme unserer Gesellschaften nur durch Zauberei lösen liessen. Hannes Zaugg-Graf

Die Autorin

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Coline Serreau, geboren 1947 in Paris, studierte Literatur-, Musik- und Theaterwissenschaft sowie Zirkus (Trapez). 1970 debütierte sie als Schauspielerin am Théâtre du «Vieux-Colombier», in der Folge spielte sie in diversen Rollen an französischen Spielstätten.

Es folgten Filmengagements, 1973 schrieb sie ihr erstes Drehbuch zu einem Spielfilm, sie wirkte als Regisseurin am Fernsehen, drehte Dokumentar- und Kinofilme.
Nebst Arbeiten fürs Fernsehen drehte sie weiterhin Kinofilme Kino.

Ihre Filmkomödie «Drei Männer und ein Baby» («Trois hommes et un couffin»), bei dem sie Drehbuch und Regie übernahm, wurde ein internationaler Erfolg und wurde 1986 mit drei «Césars» ausgezeichnet und als bester fremdsprachiger Filmbeitrag für den «Oscar» und für den «Golden Globe» nominiert.

1986 wurde ihr erstes Bühnenstück «Lapin Lapin» («Hase Hase») uraufgeführt (Regie: Benno Besson). Mit Besson folgten Jahre fruchtbarer Zusammenarbeit, er brachte ihre nächsten Stücke «Le théâtre de verdure» (1987) und «Quisaitout et Grobêta» (1993) zur Uraufführung. (Bearbeitet nach Wikipedia)

ProduktionTheatergruppe Burgdorf           
RegieReto Lang
BühnenbildHeinz Egger


Darstellende

Beatrice Frutiger 
Margrit Jäggli 
Marina Jost 
Barbara Schmutz 
Danièle Themis 
Marie-Louise van Laer 
Ronny Abegglen 
Ernst Bechstein 
Bruno Böhlen 
Jean- Pierre Dysli 
Godi Flückiger 
Urs Hofer 
Rudolf Jäggli 
Hansrudolf Kummer 

Szenenbilder aus den Aufführungen.

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Medien-Bericht



«Berner Zeitung BZ» vom 8. März 1997

Die Theatergruppe Burgdorf hat mit packendem Spiel der Tragikomödie «Hase Hase» von Colin Serreau den Stempel «hervorragend» aufgedrückt und das Premierepublikum begeistert.

Regisseur Reto Lang wusste bereits bei der Stückwahl um die hohen Ansprüche an die Laiendarsteller und die Schwierigkeiten mit einer relativ kleinen Bühne. Dass seine Rechnung aufging und sein Regiekonzept zum Tragen kommt, hängt damit zusammen, dass sich die Theatergruppe zu einem homogenen, reibungslosen Ensemblespiel zusammengefunden hat.

Mit eigenständigen Elementen steuert Dany Nussbaumer jene Hintergrundmusik bei, die einerseits befreit, anderseits in sich zusammenbricht und jegliche Harmonie verlässt. Die Geschichte schliesst alles Heikle und Unglaubhafte aus und erlaubt eine Fülle gestischer, mimischer und bewegungstechnischer Nuancen, die pausenlos in Bann halten und voll genutz werden.

Marie-Louise van Laer in der Titelfigur trifft als Mama Hase den Nerv, betont Reife, das Mütterliche den Männern gegenüber und zeichnet ihre Rolle erschütternd nach. Der quirlige Hase zieht alle Register jugendlichen Übermuts, liebenswürdig und echt. Die Gruppe ist über sich selbst hinausgewachsen und verdient uneingeschränktes Lob. Lotte Brechbühl-Ris


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